Helfen Brausetabletten bei der Behandlung von Eisenmangel?

Unabhängige Produktinformationen zu Brausetabletten bei Eisenmangel:

Der Eisenstoffwechsel regelt die Aufnahme, Verteilung und Ausscheidung von Eisen im Körper. Zwischen zwei und vier Gramm Eisen verteilen sich im Körper eines erwachsenen Menschen. Nachschub nimmt der Körper über die Nahrung auf. Die empfohlene Dosis beträgt zehn bis 15 Milligramm pro Tag. Aufgrund diverser Krankheiten und bei großer körperlicher Belastung kommt es zu Eisenmangel. Brausetabletten sind – neben Kapseln und Saft – ein häufig angewandter Weg, Eisendefizite im Körper auszugleichen.

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Eisenmangel Brausetabletten

 

 

Grundlagen des Eisenstoffwechsels im Körper

Eisenbestandteile der täglichen Nahrung gelangen in den Darm. Von dort wandern sie weiter ins Blut. Eisen ist ein Grundbestandteil bei der Bildung von roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Diese machen zwischen 40 und 50 Prozent des Blutes aus und sind für den Transport von Sauerstoff verantwortlich. Auch viele weitere Stoffwechselvorgänge beeinflussen Sie. Der Körper speichert das aufgenommene Eisen vorwiegend in Leber, Milz und dem Knochenmark. Etwa 60 Prozent befinden sich im Blut. Einen aktiven Ausscheidungsprozess gibt es nicht. Eisenmangel kommt in den Industrieländern in allen Altersgruppen vor. Hauptgründe sind Mangel-Ernährung und hoher Blutverlust.

 

Was ist zu beachten, um Eisenmangel mit Brausetabletten oder anderen Eisenpräparaten auszugleichen?

Müdigkeit, Haarausfall oder mangelnde Leistungsfähigkeit sind mögliche Symptome für Eisenmangel. In diesem Fall ist es notwendig, zusammen mit einem Arzt dagegen anzugehen. Er testet den Ferritin-Spiegel im Blut. Nicht zu empfehlen sind eine Selbstmedikation und die unkontrollierte Einnahme von Eisenpräparaten. Es gibt eine Reihe von Gegenanzeigen, bei denen trotz Eisenmangel Brausetabletten oder andere Eisenpräparate schädliche Nebenwirkungen hervorrufen. Dazu gehören allergische Reaktionen, Störungen der Eisenspeicherung oder der roten Blutkörperchen. Auch falls derartige Probleme nicht vorliegen, kommt es auf die korrekte Dosierung des Eisenpräparates an.

 

Überdosierungen führen zu Vergiftungen, die sich in Erbrechen, Durchfall oder einem Kreislaufkollaps äußern. Langfristig sind Blutungen oder Nieren- und Leber-Schäden möglich. Abzuklären ist mit dem Arzt auch, ob überhaupt Eisenmangel der Grund für eine mögliche Blutarmut ist. Vor allem bei Kleinkindern ist Vorsicht bei der Gabe von zusätzlichem Eisen angesagt.

 

Anforderungen an Brausetabletten gegen Eisenmangel

Zwei Anforderungen gelten für Brausetabletten, um Eisenmangel in vertretbarer Zeit zu beseitigen: hohe biologische Verfügbarkeit und gute Verträglichkeit. Problematisch ist, dass diese beiden Kriterien gegensätzlich wirken. Je höher die Eisenkonzentration im Präparat ist, desto mehr kommt es zu Irritationen im Darmtrakt. Die Fähigkeit des Darms Eisen aus der Nahrung oder aus Tabletten zu resorbieren, liegt bei sechs bis zwölf Prozent, bei starkem Eisenmangel bei 20 Prozent. Warum diese Fähigkeit variiert, ist nicht bekannt.

Besonders wirkungsvoll ist Hämeisen (FE2+) als Inhaltsstoff von Brausetabletten. Dieses Molekül mit einem Eisen-Ion als Zentral-Atom kommt in tierischer Nahrung vor. Es macht ein Drittel des mit der Nahrung aufgenommenen Eisens aus. Aufgrund seiner Zusammensetzung liefert es jedoch zwei Drittel des vom Körper resorbierten Eisens.

 

In welcher Dosis machen Brausetabletten Sinn?

Grundsätzlich sind Eisenpräparate mit Wasser zum Essen einzunehmen. Die Höchstdosis beträgt für Erwachsene und Jugendliche 45 Milligramm pro Tag, für jüngere Kinder 40 Milligramm. Diese Angaben liegen bereits über den empfohlenen Werten für die verschiedenen Altersgruppen. Bei Überdosierung drohen Vergiftungen und Verdauungs-Störungen! Stellt ein Arzt Eisenmangel fest, orientiert sich die tatsächliche Gabe an den empfohlenen Mengen für gesunde Menschen.

Für erwachsene Männer liegt dieser Wert bei acht Milligramm pro Tag. Frauen haben aufgrund der Menstruation einen Bedarf von 18 Milligramm. Für Kinder bis dreizehn Jahre genügen zehn Milligramm. Weibliche Jugendliche benötigen 15 Milligramm. Ältere Menschen beiderlei Geschlechts nehmen acht Milligramm. Einen Sonderfall bilden schwangere Frauen. Bei Ihnen ist eine tägliche Zufuhr von 27 Milligramm Eisen angezeigt.

Vorsicht bei Brausetabletten gegen Eisenmangel

Laut Untersuchungen der Weltgesundheits-Organisation leiden bis zu zwei Milliarden Menschen weltweit an Eisenmangel. Brausetabletten eignen sich – neben Kapseln, Säften und eisenreicher Ernährung – dies auszugleichen. Überdosierungen führen zu unmittelbaren Beschwerden und zu Langzeitschäden. Daher ist eine Einnahme nur nach Rücksprache mit einem Arzt und in der möglichst genau dem Defizit angepassten Dosis angezeigt.

Bildmotiv: Amazon Hexal AG