Wirksame Präparate gegen Eisenmangel

Viele Menschen  fragen sich – Welche Eisenmangel-Präparate wirken und wie werden diese dosiert? Im Normalfall verfügt der Mensch über einen ausreichend gefüllten Eisenspeicher. Über den Tag verliert der Körper Eisen. Frauen scheiden im Vergleich zu Männern eine größere Menge aus. Krankheiten erfordern, den Eisenvorrat über Präparate aufzufüllen.

Eisenmangel erkennen und entgegenwirken

Frau nimmt Eisen als Nahrungsergänzungsmittel ein

Welche Mittel wirken wirklich?

Männer benötigen einen Zuwachs von zehn Milligramm, während Frauen über Präparate 15 Milligramm zu sich nehmen. Bei Kindern beginnt der Bedarf bei 0,4 Milligramm und steigert sich in der Pubertät von Mädchen auf zwölf. Im Folgenden finden sich umfangreiche Informationen und Hinweise zum richtigen Einnehmen der Eisenmangel-Präparate.

Wozu dienen Eisenmangel-Präparate?

Eisen ist das Spurenelement mit dem größten Gehalt im menschlichen Körper. Die Sauerstoffbildung und das Blut benötigen für essenzielle Prozesse Eisen. Es findet sich beispielsweise im Blutfarbstoff. Nimmt der Patient eine unzureichende Menge Eisenmangel-Präparate zu sich, entsteht eine Eisenmangel-Anämie. Eine Unterversorgung mit Sauerstoff ist die Folge. Die Immunabwehr stärken Patienten ebenfalls mit den Präparaten.

Neben den Präparaten enthalten verschiedene Lebensmittel von Natur aus Eisen. Fleisch und Getreide enthalten große Mengen. Spinat enthält ebenfalls eine angenehme Menge des Spurenelementes. Eisen löst sich insbesondere im Zusammenhang mit Vitamin C. Nimmt der Patient Eisenmangel-Präparate mit Vitamin C ein, gelangen die Inhaltsstoffe schneller in die Blutbahn. Im Zwölffingerdarm nimmt der Körper das Eisen aus den Präparaten auf.

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Wer benötigt Eisenmangel-Präparate?

Die Mehrheit der westlichen Bevölkerung leidet unter einem Eisenmangel. Einseitige Ernährung und die Menstruation der Frau sind zwei Gründe, weswegen der Eisenmangel auftritt. Bei zwei Dritteln der Bevölkerung liegt ein leichter bis mittlerer Eisenmangel vor. Die Personen nehmen in der Folge über einen ärztlich verordneten Zeitraum die Eisenmangel-Präparate ein.

 

Dosierung und Überdosierung von Präparaten

Gesunde Menschen nehmen eine erhöhte Dosis Eisen nicht wahr. Der Stuhl verfärbt sich kurzzeitig dunkel und der Körper scheidet das Übermaß auf dem normalen Weg aus. Ohne Eisenmangel-Präparate ist es fast unmöglich, eine Überdosis zu sich zu nehmen. Kein Lebensmittel enthält eine ausreichende Menge, um dem Körper zu schaden. Eine Ausnahme erleben Patienten mit einer Eisenspeicherkrankheit. Ihr Eisengehalt steigert sich nur durch Nahrung auf bis zu 80 Gramm. Die sogenannte Siderose bekommen Männer bis zu zehnmal häufiger als Frauen. Bei Frauen tritt sie erst nach der Menopause auf.

Wenngleich eine schleichende Überdosierung nicht vorkommt, treten infolge einer hohen Dosis Eisenmangel-Präparate akute Vergiftungen auf. Insbesondere Kinder leiden darunter und geraten in eine lebensgefährliche Situation. Infolge der Eisenmangel-Präparate erbrechen sie sich und zeigen heftige Symptome einer Vergiftung. Durchfall und Brechdurchfall sind ebenfalls möglich. Ein Absinken der Vitalwerte und akute Schockzustände gefährden Kinder und Erwachsene.

 

Wie gehen Patienten vor?

Um Eisenmangel-Präparate zu erhalten, suchen Patienten einen Arzt auf. Regelmäßig greifen Patienten selbstständig zu Präparaten und erzeugen eine Überdosis. Sie schätzen den Bedarf und das zugrunde liegende Krankheitsbild falsch ein. Nicht jeder Fall von Müdigkeit oder Abgeschlagenheit resultiert aus einem Eisenmangel. Der Arzt bestimmt ein Präparat, das neben Eisen passende Vitamine oder Mineralstoffe enthält. Mediziner raten dazu, die Eisenmangel-Präparate auf nüchternen Magen und mindestens eine Stunde vor dem Frühstück einzunehmen.

Neben den Tabletten gibt es Säfte und Tinkturen, die Eisen enthalten. Diese schmecken nicht angenehm und eignen sich, wenn Patienten nicht in der Lage sind, Tabletten zu nehmen. Akute Mangelerscheinungen erfordern, dass der Mediziner Eisen direkt über die Vene verabreicht. Als Nebenwirkungen der Präparate treten Magenverstimmungen auf. Der Arzt passt die Dauer der Eisentherapie an den Zustand des Patienten an. Die Dauer beträgt wenige Tage bis zu einem halben Jahr. Infrage kommen zwei- und dreiwertiges Eisen. Zweiwertiges bewährt sich am Markt, während dreiwertiges tendenziell schwerer zu verdauen ist.

Dreiwertiges Eisen und Ferritin liegt in der Leber vor. Nimmt der Patient über die Präparate mehr davon zu sich, resorbiert der Darm dennoch unzureichende Mengen des hochwertigen Eisens, da ein Zwischenschritt fehlt.

 

Welche Krankheiten begünstigen das Bedürfnis nach Eisenpräparaten?

Menschen, die unter Mangelerkrankungen leiden, benötigen überdurchschnittlich häufig Eisenmangel-Präparate. Nach Magen-Operationen und chronischen Durchfällen verfügt der Körper über eine unzureichende Menge Eisen. Geschwüre und Krebserkrankungen an den Organen erzeugen ebenfalls den Bedarf für die Eisenmangel-Präparate.

Eisenmangel-Präparate kommen für Patienten mit Mangelerscheinungen infrage. Ein Arzt verordnet das richtige Präparat. Frauen leiden häufiger an einem Mangel als Männer.

 

veröffentlicht von Redaktion: Anna Nilsson