Eisenmangel Ursachen

Eisen ist maßgeblich an der Blutbildung beteiligt, genauer gesagt an der Bildung von Hämoglobin. Dieses ist in den roten Blutkörperchen gebunden und übernimmt den Transport des Sauerstoffs von der Lunge zu den einzelnen Zellen.

Die häufigsten Ursachen für Eisenmangel

Eisenhaltige Lebensmittel schwächen  die UrsachenDer menschliche Körper enthält rund drei bis vier Gramm von diesem wichtigen Spurenelement.

Bei Eisenmangel ist nicht nur die Zahl der roten Blutkörperchen deutlich verringert, sie sind auch wesentlich kleiner und blasser.

Die unzureichende Sauerstoffversorgung hat enorme Auswirkungen auf den ganzen Körper. Betroffene fühlen sich müde und abgeschlagen, die Hautfarbe ist auffallend blass sowie Nägel und Haare sind brüchig. Auch Kopfschmerzen oder Konzentrationsstörungen können auftreten. Werden die Eisenmangel Ursachen nicht erkannt und entsprechend behandelt, können sich daraus weitere Erkrankungen, etwa eine Blutarmut (Anämie), ergeben.

Meistens diagnostiziert der Arzt einen Eisenmangel bei einer Blutuntersuchung. Viele Patienten neigen dazu, bei den aufgezeigten Symptomen den Grund im Alltagsstress zu suchen und vermuten kaum, dass ein Eisenmangel dahinterstecken könnte. Da der Körper Eisen bis zu einer bestimmten Menge speichern und bei Bedarf wieder abgeben kann, bleibt ein Eisenmangel oftmals über lange Zeit unentdeckt.

Einseitige und falsche Ernährung – eine der häufigsten Eisenmangel Ursachen

Der Körper nimmt Eisen ausschließlich mit der Nahrung auf. Besonders viel Eisen enthalten Fisch und Fleisch sowie Hülsenfrüchte, Rote Bete, Nüsse, Feldsalat sowie Vollkornprodukte. Koffein und Alkohol hemmen die Eisenaufnahme.

Daher zählt eine einseitige und unausgewogene Ernährung in Verbindung mit übermäßigem Koffein- und Alkoholgenuss zu den häufigsten Eisenmangel Ursachen. Eine vegetarische Ernährung muss nicht zwangsläufig zu einem Eisenmangel führen, wenn der Bedarf durch pflanzliches Eisen gedeckt wird.

Eisenmangel Ursachen kann nur der Arzt abklären

Menschen, die trotz einer eisenreichen Ernährung an den typischen Eisenmangel-Symptomen leiden, sollten diese mit ihrem Hausarzt besprechen. Anhand eines Blutbildes kann der Arzt feststellen, ob ein Eisenmangel oder eine andere Krankheit vorliegt. Bei positivem Ergebnis gilt es, nach den Eisenmangel Ursachen zu forschen.

Dazu wird der Arzt weitere Untersuchungen vornehmen oder den Patienten an einen Spezialisten überweisen. Als mögliche Ursachen kommen:

  •         versteckte innere Blutungen als Folge von Tumoren,
  •         starke Regelblutungen bei Frauen,
  •         häufiges und starkes Nasenbluten sowie
  •      eine gestörte Eisenaufnahme infolge einer Magen-Darm-Erkrankung oder eines Vitamin C-Mangels

infrage. Auch regelmäßiges Blutspenden zählt zu den häufigsten Eisenmangel Ursachen, denn mit 500 Milliliter Blut verliert der Körper rund 250 Milligramm Eisen.

Allerdings scheidet der Mensch Eisen nicht nur über das Blut aus. Leistungssportler beispielsweise verlieren dieses wichtige Spurenelement auch über den Schweiß.

Krebs- und Infektionserkrankungen sowie ein Befall mit Parasiten können ebenfalls als mögliche Eisenmangel Ursachen in Betracht kommen. Trotz ausreichender Zufuhr von Eisen aus der Nahrung entsteht somit ein Defizit infolge einer gestörten Umwandlung und Speicherung im Körper. Sehr selten verursacht ein andauernder Zerfall der roten Blutkörperchen einen Eisenmangel.

Unfall oder Blutverlust?

Eine weitere Ursache sind auch starke Blutverluste infolge eines Unfalls oder während einer Operation. In solchen akuten Fällen erfolgt der Ausgleich des Eisenmangels durch intravenöse Verabreichung eisenhaltiger Präparate.

Im Gegensatz zur oralen Aufnahme gelangt das Eisen sofort ins Blut und wird an das Eisenspeichereiweiß Ferritin gebunden. Die mit einem Eisenmangel einhergehenden Symptome klingen dann nach kurzer Zeit wieder ab.