Ursachen bei Kindern – Defizite in der Ernährung häufigste Auslöser

Eisenmangel und Eisen im Körper ausgleichen mit NahrungsergänzungsmittelEin Eisenmangel entsteht durch starke Blutungen oder eine fehlerhafte Ernährung. Bei Säuglingen und Kindern begünstigen darüber hinaus weitere Faktoren Mangelerscheinungen. Laut Studien leiden mehr als 15 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland unter Eisenmangel. Der menschliche Körper deckt seinen Bedarf an Eisen über die Nahrung. Deshalb stellt eine Fehl- oder Mangelernährung die häufigste Ursache des Eisenmangels dar.

 

Kuhmilch verursacht Eisenmangel bei Säuglingen

Bereits einige Säuglinge leiden unter einem Mangel an Eisen. Hierbei handelt es sich um Neugeborene, die keine Muttermilch erhalten. Stattdessen bekommen sie Kuhmilch aus der Flasche. Die Kuhmilch begünstigt aus drei Gründen den Eisenmangel. Die Milch besitzt gegenüber der Muttermilch einen vergleichsweise niedrigen Gehalt an Eisen. Außerdem verursacht sie bei 40 Prozent der Babys einen sogenannten verborgenen Blutverlust im Stuhl. Das geht mit einem Verlust an Eisen einher. Mit zunehmendem Alter bildet sich besagter Blutverlust zurück und hört mit zwölf Monaten auf. Zuletzt enthält die Kuhmilch viel Casein und Calcium. Die beiden Stoffe verhindern die Absorption des in der Nahrung enthaltenen Eisens im Körper.

 

Unausgewogene Ernährung begünstigt Mangelerscheinungen

Neben den Säuglingen neigen manche Kinder ebenfalls zu einem zu geringen Eisenspiegel. Eine der wichtigsten Eisenmangel Ursachen bei Kindern ist eine unausgewogene Ernährung. Vielen Eltern fehlt das Bewusstsein über die wichtigen Funktionen des Eisens für den Körper. Später isst der Großteil der Jugendlichen gerne in Fast-Food-Restaurants. Das bedroht eine gesunde Entwicklung der Körperfunktionen bei den Kindern.

 

Experten empfehlen eine gesunde, naturbelassene Ernährung, um eine normale Entwicklung zu begünstigen. Industriell gefertigte Nahrung enthält künstlich zugegebenes Eisen. Die Verwertung dieser Form des Eisens stellt den Körper vor Probleme und führt im schlimmsten Fall zu Eisenspeicherkrankheiten. Eine ausgewogene Ernährung deckt den natürlichen Bedarf des Körpers an Eisen. So gelten zum Beispiel Fleisch, Gemüse und Obstsäfte als gute Lieferanten des wichtigen Spurenelements. Leiden Kinder über längere Zeit an einer nicht entdeckten Eisenmangelanämie, drohen negative Auswirkungen auf die Gehirnreifung und die Entwicklung der Intelligenz.

 

Eisenbedarf des Körpers erhöht sich in der Wachstumsphase

Mit fortschreitendem Wachstum steigt der Eisenbedarf bei Kindern an. Die Kinder gewinnen an Körpergröße, entwickeln mehr Muskelmasse und besitzen eine größere Blutmenge. Dadurch erhöht sich gleichermaßen der Bedarf an Eisen. Vor allem Wachstumsschübe gehören deshalb zu den Eisenmangel Ursachen bei Kindern. Sie lösen akute Mangelerscheinungen aus. In der Wachstumsphase entwickeln rund zehn Prozent aller Kinder einen Mangel am Spurenelement.

Ein beginnender Eisenmangel bei Kindern zeigt sich durch folgende Symptome:

  • Antriebslosigkeit,
  • Müdigkeit,
  • Blässe im Gesicht.

Außerdem besitzen Personen mit einem Mangel Probleme bei der Konzentration. Weitere Begleiterscheinungen stellen rissige Fingernägel, brüchige Haare und Veränderungen an den Lippen sowie der Zunge dar.

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Einsetzende Menstruation verursacht Eisenmangel

Bei den Mädchen beginnt mit Einsetzen der Menstruation eine weitere der Eisenmangel Ursachen bei Kindern. Die monatliche Menstruation geht mit einem Blutverlust einher. Hierbei verliert der Körper gleichzeitig Eisen, wodurch sein Bedarf steigt. Dieselbe Wirkung besitzen unbemerkte innere Blutungen im Magen-Darm-Bereich.

 

Treten die vorgestellten Symptome auf, beginnt die Suche nach der Ursache der Mangelerscheinungen. Ernährt sich das Kind bereits ausgewogen und setzen noch keine Menstruationsblutungen ein, führt der Arzt weitere Untersuchungen durch. Im Fall der mangelhaften Ernährung folgt eine Umstellung des Essverhaltens. Mandeln, Haferflocken, Vollkornbrot, Leberwurst, Fleisch oder spezielle Säfte enthalten verhältnismäßig viel Eisen. Experten raten, während eisenreichhaltigen Mahlzeiten auf den Konsum von Kuhmilch zu verzichten. Stattdessen empfehlen sie zum Beispiel ein Glas Orangensaft.

 

Bringt die ausgewogene Ernährung keine Verbesserung der Situation, bietet sich eine Eisenkur an. Im Handel erhältliche Präparate decken einen erhöhten Eisenbedarf. Sie enthalten ein durch den Körper besonders gut verwertbares zweiwertiges Eisen. Die Eisenkur nimmt rund zwei bis drei Monate in Anspruch.

 

Zusammengefasst gehört eine unausgewogene Ernährung zu den häufigsten Eisenmangel Ursachen bei Kindern. Der Körper erhöht vor allem in der Wachstumsphase seinen Bedarf an Eisen. Das erfordert eine eisenhaltige Ernährung oder den Einsatz einer Eisenkur.