Symptome und Verlauf einer Eisenmangel Blutarmut

Autor: Dr. Harald Stephan

Mit über 80 Prozent der Fälle ist die Eisenmangelanämie die mit Abstand häufigste Form einer Blutarmut (Anämie). Sie ist die Folge zu geringer Eisenversorgung, hoher Eisenverlusten infolge Blutungen, selten einer Aufnahmestörung.

Das sorgt dafür, dass zu wenig Eisen für die Bildung des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin zur Verfügung steht. Dadurch kann das Blut nicht so viel Sauerstoff transportieren wie es eigentlich sollte. Wir zeigen Ihnen, welche Symptome eine Eisenmangelanämie hervorruft und wie der Verlauf einer solchen Mangelerkrankung aussieht.

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Eisenmangelanämie Symptome und Verlauf

Eisenmangelanämie, Kontrolle der Blutwerte bei Eisenmangel Copyright: fotoquique bigstockphoto

Eisenmangelanämie: Was hat Eisenmangel mit Anämie zu tun?

Um zu verstehen, zu welchen Symptomen eine Eisenmangelanämie führt, muss man den Weg des Eisens von der Nahrung in die roten Blutkörperchen kennen.

Eine der wichtigsten Funktionen des Eisens in unserem Körper ist der Gastransport über den roten Blutfarbstoff. Das Hämoglobin der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) besteht aus einem Eiweißanteil (Globin) und einem komplizierten organischen Ringsystem (Häm), in dessen Mitte Eisen als Zentralatom sitzt. Dieses ist in der Lage zu „rosten“, das heißt aus zweiwertigen Eisen(II)-Ionen Fe2+ werden durch Sauerstoffaufnahme dreiwertige Eisen(III)-Ionen Fe3+. Die Reaktion ist reversibel, sodass die roten Blutkörperchen in der Lunge Sauerstoff aufnehmen und im Gewebe wieder abgeben können.

Die Bildung der roten Blutkörperchen (Erythropoese) erfolgt im Knochenmark, das die Vorläufer, die Retikulozyten, freisetzt. Diese haben beim Menschen bereits ihren Kern verloren und besitzen noch geringe Mengen RNA, die bei der Reifung zum Erythrozyten abgebaut wird. Der Einbau in den roten Blutfarbstoff findet bereits vor der Freisetzung aus dem Knochenmark statt.

Das hierfür verwendete Eisen stammt aus dem Eisenspeicher des Körpers, der dieses im Dünndarm aus der Nahrung aufnimmt und mittels des Transportproteins Transferrin mit dem Blut zu Leber, Knochenmark und Milz transportiert. Hier wird es bis zum Gebrauch in Form von Ferritin und Hämosiderin gelagert und bei Bedarf in das Häm der roten Blutkörperchen eingebaut.

 


Eisenmangelanämie – Das Wichtigste auf einen Blick!

  1. Eine Eisenmangelanämie ist die Endstufe eines fortschreitenden Eisenmangels. Ist der körpereigene Eisenspeicher aufgebraucht, bildet der Körper rote Blutkörperchen mit zu wenig rotem Blutfarbstoff, sodass das Blut nicht mehr ausreichend Sauerstoff transportieren kann.
  2. Die Eisenmangelanämie äußert sich durch Veränderungen im Blutbild, von denen ein verminderter Hämoglobingehalt labordiagnostisch am wichtigsten ist.
  3. Die Stärke der damit verbundenen Beschwerden hängt wesentlich von der Stärke des Eisenmangels und der Dauer seines Bestehens ab.
  4. Neben den allgemeinen Symptomen einer Anämie wie Sauerstoffmangel im Gewebe und erhöhte Herzleistung äußert sich die Eisenmangelanämie in speziellen Beschwerden wie Hauterscheinungen, brüchigen Haaren und Nägeln und eingerissenen Mundwinkeln.
  5. In der Schwangerschaft führt eine fortgeschrittene Eisenmangelanämie zu Früh- und Fehlgeburten, bei Kindern zu Störungen von Wachstum und Entwicklung.

 

 

Der Verlauf eines Eisenmangels: Eisenmangelanämie als letzte Stufe

Das Eisen im roten Blutfarbstoff ist durch seine Funktion beim Sauerstofftransport eine überlebenswichtige Komponente. Daher tut der Körper alles, um die Bildung des Hämoglobins und vor allem die dafür notwendige Eisenversorgung sicherzustellen. Eisen ist ein Spurenelement, das der Körper selbst nicht herstellen kann. Er muss es mit der Nahrung aufnehmen, wo es vor allem in tierischen Produkten zu finden ist.

Erste Stufe des Eisenmangels: Eisenspeichermangel. Um kurzfristige Schwankungen ausgleichen zu können, greift die Blutbildung daher zunächst auf den Eisenspeicher in Form von Ferritin und Hämosiderin zurück. Im ersten Stadium eines Eisenmangels spricht man daher von einem Speichereisenmangel. Die Versorgung der Vorläuferzellen der Erythrozyten im Knochenmark ist davon noch nicht beeinträchtigt, die Hämoglobinwerte bleiben im Normbereich.

Zweite Stufe des Eisenmangels: Eisendefizitäre Erythropoese. Reicht das Speichereisen nicht mehr aus, kann das Knochenmark nur noch verminderte Mengen Hämoglobin in die Vorläuferzellen der Erythrozyten einbauen. Bis diese als rote Blutkörperchen freigesetzt werden, dauert jedoch noch eine Weile. Daher bleibt der Hämoglobin-Blutwert weiter im Normbereich. Trotzdem ist diese eisendefizitäre Erythropoese bereits als Erkrankung einzustufen.

Dritte Stufe des Eisenmangels: Eisenmangelanämie. Von einer Eisenmangelanämie spricht man, wenn der Hämoglobin-Blutwert den Referenzbereich unterschreitet. Hier handelt es sich um eine echte Form der Blutarmut (Anämie). Typisch hierfür ist das mikroskopische Bild eines Blutausstriches: Die Erythrozyten sind kleiner (mikrozytär) und heller als gewöhnlich (hypochrom), da ihnen ihr typischer Farbstoff fehlt. Daher sieht ihr zentraler Anteil, wo die Zellen beiderseitig eingedellt sind, noch heller aus als üblich und beschränkt sich die sichtbare Farbe auf den Ring rundherum. Daher bezeichnet man solche hypochromen und mikrozytären Erythrozyten im Blutbild hämatologisch als Ringzellen oder Anulozyten.

Symptome einer Eisenmangelanämie: Veränderungen im Blutbild

Leidet ein Patient an einer Anämie, reicht die Analyse des Blutbildes meistens aus, um diese auf eine Eisenmangelanämie zurückzuführen. Die wichtigsten Laborparameter bei einer Eisenmangelanämie ist wie bei allen Anämien der kennzeichnende Gehalt des Blutes am roten Blutfarbstoff, die Anzahl der roten Blutkörperchen und der Hämatokrit.

  • die Konzentration des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin liegt unter dem Normwert;
    • Referenzbereich Blutwert Hämoglobin Hb: Frauen 12,0 – 16,0 g/dl, Männer 14,0 – 18,0 g/dl
  • der Hämatokrit (Hkt), der Anteil der festen Bestandteile im Blut ist vermindert;
    • Referenzbereich Blutwert Hämatokrit: Frauen 37 – 47 %, Männer 40 – 54 %
  • die Zahl der roten Blutkörperchen (Erythrozyten, ERY, RBC) ist vermindert;
    • Referenzbereich Erythrozyten: Frauen 3,9 – 5,3/pl (Picoliter), Männer 4,2 – 6,0/pl

Weitere relevante Parameter im Blutbild sind bei einer Eisenmangelanämie

  • das durchschnittliche Volumen eines Erythrozyten MCV (mittleres korpuskuläres Volumen), das im Verlauf zunächst noch normal, letztlich verringert erscheint (mikrozytäre Anämie);
    • Referenzbereich Blutwert MCV: 83 – 95 fl (Femtoliter)
  • die durchschnittliche Hämoglobinkonzentration eines Erythrozyten MCHC (mittlere korpuskuläre Hämoglobinkonzentration) sinkt in gleichem Maße;
    • Referenzbereich Blutwert MCHC: 32 – 36 g/dl
  • der Eisenwert im Blutbild ist verringert;
    • Referenzbereich Eisen im Serum: Frauen 23 – 165 µg/dl (4,0 – 29,5 µmol/l), Männer 35 – 168 µg/dl (6,3 – 30,1 µmol/l)
  • der Eisenspeicher Ferritin ist vermindert;
    • Referenzbereich Blutwert Ferritin: Frauen 13 – 651 µg/l, Männer 4 – 665 µg/l
  • die Transportform des Eisens im Blut, das Transferrin sinkt. Hier muss man beachten, dass nicht die Entzündungszeichen erhöht sind, denn auch Entzündungen verursachen niedrige Blutwerte für Transferrin.
    • Referenzbereich Blutwert Transferrin/Transferrinsättigung: 200 – 360 mg/dl
  • der im Blutserum in geringer Menge enthaltene lösliche Transferrinrezeptor (soluble Transferrin Receptor, sTfR) steigt an. Dabei handelt es sich um ein Oberflächenprotein, das das Transferrin in die Vorläuferzellen der roten Blutkörperchen einschleust. Diese Vorläuferzellen geben den sTfR kontinuierlich an das Blutserum ab. Da er im Gegensatz zum Transferrin unabhängig von Entzündungen ist, dient er als Maß für die Versorgung der Erythropoese mit Eisen.
    • Referenzbereich Blutwert löslicher Transferrinrezeptor sTfR: 0,83 – 1,76 mg/dl
  • der mittlere Hämoglobingehalt eines Erythrozyten MCH (HbE) liegt unter dem Normwert;
    • Referenzbereich Blutwert MCH: 27 – 34 pg
  • das C-reaktive Protein CRP ist erhöht;
    • Referenzbereich Blutwert CRP: ≤ 0,5 mg/dl.

Begleiterscheinungen einer Eisenmangelanämie, die sich im Blutbild äußern, betreffen die Thrombozyten und die Retikulozyten. Als Reaktion auf die sinkende Erythrozytenzahl steigt der Anteil der Blutplättchen an. Führt man einem Patienten bei Eisenmangel Eisen zu, kommt es schnell zu einem Anstieg der Vorläuferzellen der roten Blutkörperchen, der Retikulozyten. Das liegt daran, dass das Knochenmark möglichst schnell wieder neue funktionsfähige Erythrozyten zu bilden versucht.

  • die Zahl der Blutplättchen (Thrombozyten, THRO, PLT) ist dann erhöht.
    • Referenzbereich Blutwert Thrombozyten: 150 – 400/nl
  • die Zahl der Retikulozyten steigt nach Eisengabe.
    • Referenzbereich Blutwert Retikulozyten: Frauen 0,8 – 4,1 %, Männer 0,8 – 2,2 %.

Die Beschwerden bei einer Eisenmangelanämie

Enthalten die roten Blutkörperchen zu wenig Hämoglobin, können sie nur unzureichende Mengen an Sauerstoff transportieren. Das führt dazu, dass das Gewebe eine Sauerstoffminderversorgung (Hypoxie) erfährt). Die körpereigenen Regulationsmechanismen versuchen das durch eine erhöhte Pumpleistung des Herzens auszugleichen. Diese beiden Kennzeichen erklären die Beschwerden bei einer Eisenmangelanämie, wie sie bei allen Formen einer Anämie auftreten. Daneben gibt es einige spezielle Symptome, die sich durch den konkreten Eisenmangel erklären.

Wie stark die Beschwerden sind, hängt von der Schwere und der Dauer des Bestehens des Eisenmangels ab. Kurzfristiger Eisenmangel führt kaum zu wesentlichen Symptomen, während ein chronischer Eisenmangel und eine fortschreitende Eisenmangelanämie die typischen Beschwerden zusehends verstärken.

Symptome einer Eisenmangelanämie im Anfangsstadium: Sauerstoffmangel

Die Symptome einer Eisenmangelanämie machen sich zu Beginn vor allem in Beeinträchtigungen der Funktion des Gehirns bemerkbar, denn dieses reagiert äußert empfindlich auf Sauerstoffmangel. Typische Symptome einer solchen beginnenden Eisenmangelanämie sind

  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Antriebslosigkeit
  • Schwindelgefühl (Vertigo)
  • Verspannungen im Nacken
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Ohrensausen und Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Sehstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • kognitive Defizite
  • Stimmungseintrübung bis hin zu Depressionen
  • Vergesslichkeit
  • Nervosität, innere Unruhe und Wetterfühligkeit
  • Schlafstörungen
  • Appetitlosigkeit
  • kurzfristige Bewußtlosigkeit (Synkope).

Symptome einer Eisenmangelanämie im fortgeschrittenen Stadium: Herz und Kreislauf

Schreitet die Erkrankung weiter fort, schlagen sich die Beschwerden zusehends nicht nur im Gehirn, sondern auch in Körper und Kreislauf nieder. Zu den typischen Symptomen einer solchen fortschreitenden Anämie sind

  • Leistungsschwäche
  • blasse Haut und Schleimhäute
  • blasse Bindehaut der Augen (bei pigmentierter Haut besser erkennbar als die Hautblässe!)
  • Kältegefühl durch sinkende Körpertemperatur
  • rascher Pulsanstieg bei Belastung
  • fühlbarer Herzschlag (Palpitationen)
  • Kurzatmigkeit und Atemnot bei geringer körperlicher Anstrenung (Belastungsdyspnoe).

In weit fortgeschrittenen Stadien kommen hinzu:

  • Magen-Darm-Beschwerden wie Bauchschmerzen, Krämpfe, Blähungen, Verstopfungen abwechselnd mit Durchfällen – Eisen stabilisiert den Säureschutzmantel der Schleimhäute
  • erhöhte Infektanfälligkeit und
  • verstärkte Allergieneigung – denn Eisen ist wichtig für das Immunsystem
  • Fieber
  • Einblutungen in der Netzhaut (Retina)
  • vermindertes sexuelles Verlangen durch Beeinträchtigungen der Hormonbildung
  • Restless legs-Syndrom
  • Burn out-Syndrom.

Spezielle Symptome der Eisenmangelanämie

Im Gegensatz zu anderen Formen der Anämie äußert sich eine Eisenmangelanämie durch spezielle Symptome, die die Haut und ihre Anhangsgebilde und die Schleimhäute betreffen. Das liegt daran, dass die Bildung von Bindegewebe durch den Eisenmangel gestört ist.

  • trockene Haut mit Hautreizungen und Juckreiz
  • trockene Nasenschleimhaut
  • Hohlnägel (nach innen gebogen) und Rillennägel an Finger und Zehen, die zudem eine erhöhte Brüchigkeit aufweisen (Koilonychie)
  • spröde, brüchige und glanzlose Haare sowie Haarausfall
  • Einrisse in den Mundwinkeln (Rhagaden)
  • Entzündungen im Mundraum (Aphten)
  • Atrophie der Zungenpapillen, dadurch eine
  • glatte, rote Zunge („Lackzunge“) und
  • Zungenbrennen (Glossalgie) –
  • damit sind oftmals Schluckbeschwerden (Dysphagie) verbunden
  • abnorme Eßgelüste nach Kalk, Erde, Papier und ähnlichem.

Symptome von Eisenmangelanämie bei Kindern

Kinder haben durch ihr Wachstum einen erhöhten Eisenbedarf. Fehlt dieses, führen ungedeckter Eisenbedarf und Eisenmangelanämie zu

  • Wachstumsstörungen
  • neurologischen Störungen
  • kognitiven Defiziten.

Symptome von Eisenmangelanämie in Schwangerschaft und Stillzeit

Neben ihrem ohnehin hohen Eisenbedarf durch den monatlichen Blutverlust infolge der Periode haben Frauen besonders in Schwangerschaft und Stillzeit einen erhöhten Eisenbedarf und sind daher schnell von einer Eisenmangelanämie betroffen. Dabei wird das heranwachsende Kind bevorzugt versorgt, sodass vor allem die werdende Mutter von den Folgen eines Eisenmangels betroffen ist. Erst bei einer schwerwiegenden Eisenmangelanämie mit Hämoglobin-Blutwerten unter 6 g/dl (Normbereich 12 – 16 mg/dl!) ist auch der Embryo betroffen. Dann häufen sich Frühgeburten, Fehlgeburten und schwere Entwicklungsstörungen des ungeborenen Kindes. Zudem steigt das Risiko von Infektionen und Komplikationen während der Entbindung.

 

Quellen, Links und weiterführende Literatur

  1. Deutsche Gesellschaft für Hämotologie und medizinische Onkologie (DGHO): Onkopedia-Leitlinie Eisenmangel und Eisenmangelanämie. Link>>.
  2. Lothar Thomas, Christian Thomas, Hermann Heimpel (2005): Neue Parameter zur Diagnostik von Eisenmangelzuständen: Retikulozytenhämoglobin und löslicher Transferrinrezeptor. Deutsches Ärzteblatt 102: A 580-586 (Heft 9).
  3. H. Löffler,‎ J. Rastetter,‎ T. Haferlach,‎ L. Heilmeyer,‎ H. Begemann: Atlas der klinischen Hämatologie. 6. Auflage. Stuttgart 2012: Springer-Verlag. ISBN-10: 3642621406.
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