Die wichtigsten Anzeichen für einen Eisenmangel

Eisenmangel ist ein in Deutschland weitverbreitetes Phänomen. Etwa acht Prozent der Bevölkerung leiden darunter. Häufig sind Frauen betroffen. Sie verlieren mit der Menstruations-Blutung jeden Monat etwa 20 Milligramm Eisen. Zudem führt eine falsche oder unzureichende Ernährung zu einem Mangel an Eisen. Weitere Ursachen sind Vegetarismus und Veganismus sowie eine vermehrte Ausscheidung des Minerals. Um gesundheitlichen Problemen vorzubeugen, ist es wichtig, einen Eisenmangel zu erkennen und zu beseitigen.

Eisenmangel erkennen und entgegenwirken

Eisenmangel beeinträchtigt den Sauerstoff-Transport

Erschöpfte Frau

Eisenmangel erkennen © ptnphotof – Fotolia.com

Eisen besitzt einige wichtige Funktionen für den Stoffwechsel des menschlichen Körpers. So ist es zusammen mit dem roten Blutfarbstoff Hämoglobin für den Sauerstoff-Transport zuständig. 70 % des Sauerstoffs transportiert das Hämoglobin, 20 % das Eisen.

Insgesamt befinden sich zwischen 2,5 und 4 Gramm Eisen im Körper des Menschen. Bis zu einem bestimmten Maß ist es dem Körper möglich, den Eisenbestand zu speichern. Voraussetzung dafür ist, dass über die Nahrung ausreichend Eisen in den Körper gelangt. Eisenhaltige Lebensmittel sind beispielsweise mageres Fleisch, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Rote Beete, Rosenkohl, Paprika, Sauerkraut und Kartoffeln sowie der Saft von Orangen oder Trauben. Der Tagesbedarf an Eisen liegt für Männer bei 10 und bei Frauen bei 15 Milligramm.

Liegt ein Eisenmangel vor, wirkt er sich meist negativ auf die Sauerstoff-Versorgung der Zellen im Körper aus. Bei einem länger währenden Mangel führt das Versorgungs-Defizit zu einer Blutarmut. Sie äußert sich durch für Anämien typischen Symptomen wie:

  • andauernde Müdigkeit,
  • Konzentrations-Schwäche,
  • verminderter Leistungsfähigkeit,
  • Kopfschmerzen,
  • Schwindel,
  • Blässe der Haut und Schleimhäute,
  • Kribbeln in den Händen und in den Beinen.

Allgemein sind Personen mit einem Eisenmangel anfälliger für verschiedene Krankheiten und Infekte. Daher ist eine rechtzeitige Behandlung der Mangel-Erscheinung notwendig, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden.

 

Anzeichen für einen Eisenmangel erkennen

Viele Menschen fühlen sich häufig schlapp und müde, leiden unter mangelnder Konzentration und Kopfschmerzen sowie geringerer Lebensenergie ohne einen ersichtlichen Grund. Oft erkennen sie nicht, dass Eisenmangel eine mögliche Ursache dafür ist.

Die Symptome für einen Eisenmangel sind vielfältig. Sie sind bei jedem Menschen verschieden stark und von unterschiedlicher Dauer. Nicht alle Symptome sind zwingend immer vorhanden. Das macht es schwieriger, den Eisenmangel zu erkennen.

 

Zudem besteht die Möglichkeit, dass sich der Eisenmangel mit der Zeit steigert. Geschieht das in einem langsamen Tempo, gewöhnt sich der Körper daran. So bleiben auffällige Mangel-Erscheinungen häufig aus. Auch mit wenigen Anhaltspunkten ist es ratsam, bei einem Verdacht auf Eisenmangel einen Arzt aufzusuchen. Dieser stellt mithilfe eines Blutbildes fest, ob ein Eisenmangel vorliegt.

 

Symptome bei einem Eisenmangel

Zu Beginn der Mangel-Erscheinung treten äußerliche Symptome auf. Viele Betroffene leiden unter Haarausfall. Sie bekommen spröde, brüchige Nägel, haben sehr trockene Haut und eingerissene Mundwinkel. Die Schleimhäute in Mund und Rachen verändern sich und die Haut wird blass. Es kommt zu Zungenbrennen oder Entzündungen der Zunge.

Bei länger andauerndem Eisenmangel kommen weitere Symptome hinzu. Die Sauerstoff-Versorgung der Zellen verschlechtert sich. Das führt zu inneren Symptomen. Am häufigsten treten andauernde Müdigkeit und Kopfschmerzen sowie Konzentrations-Schwierigkeiten, Leistungsabfall, Schwächeanfälle und Schwindel auf. Hinzu kommen Herzrhythmus-Störungen, starkes Herzklopfen, Atemnot, Nervosität und leichte Reizbarkeit. Appetitlosigkeit und Verdauungs-Probleme wie Durchfall, Verstopfung und Blähungen sind ebenfalls möglich.

Abhängig von der zugrunde liegenden Ursache haben von Eisenmangel betroffene Personen mit möglicherweise schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen zu kämpfen. Bei ersten Anzeichen für einen Eisenmangel ist es daher ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Dieser erkennt den Eisenmangel mithilfe eines Blutbildes und leitet die richtigen Maßnahmen zur Bekämpfung ein. Häufig liegt der Eisenmangel in der Ernährung begründet. Eine Umstellung ist dann hilfreich. Der Konsum eisenreicher Lebensmittel oder die Gabe von Eisenpräparaten ist ebenfalls üblich.

 

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Wichtige Symptome von Eisenmangel

Eisenmangel zu erkennen ist nicht immer einfach. Die weitverbreitete Mangel-Erscheinung äußert sich durch zahlreiche Symptome. Diese unterscheiden sich in ihrer Art, Stärke und Dauer. Nicht alle Betroffenen leiden unter denselben Anzeichen. Bei ersten Symptomen für einen Eisenmangel ist daher ein Arzt aufzusuchen. Eisen übernimmt wichtige Funktionen im Körper des Menschen. Dazu gehört vor allem die Sauerstoff-Versorgung der Zellen. Ist diese eingeschränkt, sind gesundheitliche Komplikationen möglich.

 

weiterführend:

http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/eisenmangel-und-blutarmut-erkennen-und-behandeln/

http://www.rnz.de/ratgeber/gesundheit_artikel,-Muede-und-antriebslos-Eisenmangel-erkennen-_arid,87053.html